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ZUKUNFT? 
Interview mit Marc Engenhart
im Juni 2018
BA/MB HfG Schwäbisch Gmünd
Das Gespräch führten Franziska Utz,
Sophia Rau und Johanna Osterrieter
#zukunftkommunikationsdesign

Franzi: Marc, du bist nun schon viele Jahre im Kommunikationsdesign tätig und hast sicher einige Veränderungen des Berufsbilds seit Abschluss deines Studiums mitbekommen. Aus deiner aktuellen Sicht, was ist Kommunikationsdesign denn heute? 

Marc: Kommunikationsdesign moduliert sich nach dem Zeitalter der Gebrauchsgrafik und dem klassischen Informationsdesign in eine viel liquidere, aus vielen Möglichkeiten zusammengestellte Methodik in der Anwendung. Die Bereiche zwischen Realität und virtueller Umgebung verschwimmen und erzeugen im Hybrid eine neue Form der Kommunikation. Diese muss man kennenlernen und Erfahrungen sammeln, wie man in ihr Informationen und semantische Inhalte vorstellt und verständlich anbietet.

Wenn in Büros gearbeitet wird, ist heute der Mix an zu gestaltenden Kanälen viel größer. Früher konnte man ein Blatt Papier mit der Information »morgen findet ein Festival statt« bedrucken und die Leute haben dieses physische Medium mitgenommen und zuhause an den Kühlschrank gehängt. Dort war dieses für eine unbestimmte Zeit sichtbar angeheftet. Was ist heute? Heute gibt es dieses Medium schon noch, aber es hat keine so durchdringende Relevanz mehr. Es wird von der digitalen Information weggewaschen, da die Digitalen Dinge mit viel höherer Geschwindigkeit vermitteln. Das bedeutet, dass es ein bisschen im Getriebe des Kommunikationsdesigns knackt. Der Kommunikationsdesigner möchte – hoffentlich –, versachlicht, vermenschlicht und funktional, man könnte auch sagen sehr sauber und sehr schön, gestalten. Heute stellt sich allerdings die Frage: Zwei Wochen gründliche Gestaltungsarbeit für einen einzigen Post? Lohnt sich das?

Gründlich und mit Ambition lohnt sich immer, jedoch verschiebt sich die Gestaltungsarbeit hin zu der Konzeption und Vorbereitung. Kommunikationsdesign ist heute ein Mix: Viele wollen den klassischen Flyer oder die kleine Website. Es gibt aber noch einen Teil der Informationskommunikation, der viel schneller ist und keine drei Tage Arbeit kostet. Diese schnelle Information bedarf, meiner Ansicht nach, einer anderen Formulierung von visueller Gestaltung. Das Kommunikationsdesign heute ist – wenn ich es kurz beantworten müsste – eine viel schnellere Kommunikationsform mit mehr multimedialen und auch künstlich intelligenten, assistierenden Möglichkeiten.

Ich habe hier das Buch, das mein erster Kontakt mit der visuellen Kommunikation war. Das Buch heißt ›Visuelle Kommunikation‹ von Stankowski + Duschek, aus dem Jahre 1989. Dieses Buch beschreibt Produkte, Interfaces, Bildgestaltung und Illustration mit sehr guten Beispielen und katalogisiert die Methodik des Kommunikationsdesigns. Wenn ich das Buch heute schreiben würde, dann könnte ich viele Methoden von damals einfach zu heute übersetzen. Beispielsweise in der Bildgestaltung: Das Buch zeigt den Stand der Publizistik über das Industrial Design mit einem Foto einer Briefwaage. Also damals Foto, Fotograf, echtes Produkt, schon seriell gefertigt. Wenn ich dieses Kapitel heute schreiben müsste, würde ich niemals ein echtes Produkt abbilden, sondern höchstens eine Formstudie, aus dem Computer (CGI) gerendert. Heute kann man ein solches Bild wunderbar in einer halben Stunde am Rechner simulieren und, zur Vorstellung für das Abbild des Produktes im Medium, in Windeseile Versionen und Perspektiven erstellen. Die Modularität und Schnelligkeit der Informationen und Inhalte hat sich verändert, die Regeln bleiben dennoch ähnlich.

Ein neues Kapitel, das ich hinzufügen würde, wäre das der ›Visuellen Intelligenz‹. Das Internet bietet mir eine Welt, die eigentlich nur Kontexte bereitstellt, also Verknüpfungen und Links. Die visuelle Intelligenz klammert sehr gut die hier auftauchenden Fragen: Was ist mit Was ist mit so schnellen Informationen? Wie kann ich diese sortieren? Die Intelligenz, Informationen so zu arrangieren und zu gestalten, dass sie sinnvoll sind, ist eine visuelle Intelligenz, die der Kommunikationsdesigner heute mitdenkt. Das Digitale eröffnet Möglichkeiten, die der Kommunikationsdesigner überdenken muss. Diese Meta­Ebene in der Kommunikation ist heute wichtiger denn je. Wir haben alle Möglichkeiten, aber es ist sehr, sehr wichtig, sich diese intelligent zu überlegen – sonst platzt uns irgendwann der Kopf. Wenn wir nicht singular werden.

Lest alle – um diese Frage abzuschließen – Otl Aichers ›Die Welt als Entwurf‹ nochmals durch – jedoch mit dem Kontext, als hätte Aicher das Buch heute geschrieben, für die Welt der digitalen Möglichkeiten, des IoTs und abschließend der Künstlichen Intelligenz unserer immer besser werdenden Assistenzsysteme. Faszinierend. 

Franzi: Du hast bereits vieles angesprochen, das die Zukunft betrifft. Wie sieht denn die Zukunft konkret für den Kommunikationsdesigner aus? Welche Herausforderungen stellen sich dem Kommunikationsdesigner zukünftig? 

Marc: Das ist natürlich eine Frage an ein Orakel, die ich nur schwer beantworten kann. Ich versuche mal, meine Einschätzung zu formulieren. Die nahe Zukunft bietet uns die Möglichkeit, unsere Fähigkeit des Gestaltens in Kreativität und Detailpräzision auszubauen. In etwas fernerer Zukunft werden unsere maschinellen Klone an verschiedenen Orten dieser Welt, für uns und in unserem Namen, Aufgaben lösen. Wir werden dann, als ›Head of Identity‹, nur noch die wichtigsten Entscheidungen treffen und das ›kreative Bewusstseinszentrum‹ (›CCU‹) sein.

Ich wünsche mir schon lange das Buch oder das Papier, das animierbar ist. Also als Typograf. Wenn Nano­Lumen, mikroorganisierte Fluoreszens oder Mini­OLED­Oberflächen einmal bezahlbare Möglichkeiten für weltweit einsetzbare Produkte bieten, dann ergeben sich für Typografen und Gestalter ganz neue Herausforderungen. Das Buch der Zukunft könnte mithilfe von Sensoren wunderbar meine physische Anwesenheit messen und durch die ›Personalized Virtual Identity‹ im Raum feststellen, wer ich bin und wie ich am liebsten lese. Und dann setzt sich das Buch mit künstlicher Intelligenz in 0,3 Sekunden in die Schrift, die ich gerade mag und sucht sich aus dem Fundus von 15 Fotografien, das Porträt aus, das mir am besten gefallen könnte. Solche Komplexitäten ordentlich und erlebnisreich zu gestalten – großartig. 

Johanna: Aber dann würde die künstliche Intelligenz ja, sozusagen, den Designer ersetzen. Weil es niemanden mehr bräuchte, der das Buch setzt, wenn es sich von alleine auf mich anpasst.

Marc: Nein, du wirst ja zukünftig nicht nur ein Buch setzen, sondern x Varianten eines Buchs. Nämlich personalisiert, anhand von Charakter­Profilen. Anita, 22, Hubert, 35 und Peter, 85, kaufen sich dasselbe Buch. Dennoch sind alle drei Bücher komplett unterschiedlich. Ich denke, dass das Kommunikationsdesign in der Lage sein wird, das zu nutzen und zu gestalten. Allerdings reden wir dabei nicht von nächstem Jahr, sondern einigen weiteren Jahrzehnten. Bezogen auf euren Jahrgang kann ich mir aber durchaus vorstellen, dass ihr das noch mitbekommt, wenn ihr mal 20, 30 Jahre im Beruf gewesen seid – vorausgesetzt, dass man künftig überhaupt noch so lange in einem Beruf arbeitet. An dieser Stelle kann ich euch heute schon die Angst nehmen: Es ist absolut kein Problem, morgen etwas Anderes zu tun. Gar nicht.

Im Kommunikationsdesign von morgen gibt es zwei Teile: Man muss sich entscheiden, ob man sich spezialisieren will oder nicht. Wenn man sich spezialisieren möchte, dann wird man in eurer Generation problemlos gute Büros finden können, die nach wie vor Bücher oder Schriftgestaltung und so weiter machen. Ob analog oder digital, die Aufgabe des Kommunikationsdesigns, Informationen von Sender zu Empfänger zu bringen, ist gleichgeblieben. Lediglich die Anzahl der Sender hat sich vergrößert und in Zukunft wird sich die sensorische Rezeption des Empfängers verändern, vielfältiger werden und gleichzeitig viel mehr aufnehmen können, als bisher – in viel höherer Geschwindigkeit und mit sehr viel besserer Entscheidungsfähigkeit für die relevante Information.

Es gibt nicht mehr nur das eine Plakat an der Wand, sondern es gibt das Plakat, den Facebook­Post, den Instagram­Beitrag, das Google­Dings und die Radioansage – und vielleicht in fünf Jahren auch schon Anzeigen in der virtuellen Realität, Sounds, persönlich mit mir agierende Assistenzavatare.

Welche Herausforderungen stellen sich also für die Zukunft des Kommunikationsdesigns? Nun ja, nicht viel andere als bisher. Allerdings muss man schneller sein, ohne unsaubere Arbeit zu machen. Außerdem muss man bei der Arbeit, die man heute verrichtet, die Zukunft mit in Betracht ziehen. Beispielsweise verbessert sich die Bildschirmqualität immer weiter – bald werden wir ausschließlich von hochauflösenden Displays beziehungsweise AR­Oberflächen umgeben sein. Das ist eine Herausforderung, die man heute schon mitdenken muss. Besonders bei langanhaltenden Gestaltungsprodukten, wie dem Corporate Design, muss sich der Gestalter heute fragen: Ist das eine Möglichkeit, die in zwei Jahren auch noch denkbar wäre? Ist das eine Qualität, die auch in zwei Jahren noch so darstellbar ist?

Ich mag den Begriff des ›Liquid Brandings‹, den – zur Information – Mike Meire schon Anfang des 21. Jahrhunderts in der Kommunikationsgestaltung geprägt hat. Natürlich damals, in den Anfängen des Internet, noch mit erheblich anderen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten.

Schaut euch die Deutsche Bank an, wie sie Stankowski damals entworfen hat. Das ist heute sicherlich genauso denkbar. Jedoch können die Rahmenbedingungen die Form des Logozeichens mitbedingen – und das sind großartige Gestaltungsmöglichkeiten.

Für mich, als Kommunikationsdesigner, sind die Herausforderungen spannender geworden: ich kann darüber nachdenken, ob es vielleicht Sound gibt oder ob es ein Virtual Space oder eine intelligente Information, eine visuell intelligente Farbgebung, ein – wie ich es nenne – ›Intelligent Response­Feedback Module‹ gäbe. Eine Form, die so gestaltet ist, dass sie lernt, mir immer besser zu gefallen. Ich kann das dem Kunden vorschlagen. 

Sophia: Die neuen Möglichkeiten, die Du beschreibst, ergeben sich aus neuen Werkzeugen, die dem Designer zur Verfügung stehen. Was sind denn die wichtigsten Werkzeuge von Kommunikationsdesignern, die heute genutzt werden und welche könnten es in Zukunft sein? 

Marc: Das, womit wir in der Gegenwart arbeiten, kennt ihr: Es ist immer noch der Rechner mit einer Tastatur und einer Maus. Heute sitzen wir den ganzen Tag an einem Schreibtisch und starren auf einen Screen, während wir immer dieselben Handbewegungen machen. Was für eine armselige Situation. Ich sitze den ganzen Tag vor so einem blöden Brett, das Pixel zeigt und bewege meine rechte Hand in einem Kreis von 30, 40 Zentimetern. In einem Büro kann man sich mal besprechen, mal einen Kaffee kochen, eine Pause machen – alles abwechslungsreich, aber die Arbeit an sich, also das Interface, mit dem wir arbeiten, ist größtenteils sehr eingeschränkt und festgelegt. Wenn ich mir vorstelle, dass die Zukunft etwas für uns bietet, das uns von dieser Arbeitsweise löst, bin ich sehr gespannt. Stell dir vor, Du denkst »jetzt fange ich mit dem Entwurf an« – und Du kannst im Raum virtuell gestalten. Wenn so eine virtuelle Arbeitsumgebung sehr, sehr gut aufgebaut ist, dann macht es einen Riesenspaß.

Und hier kommen wir zu der größten Herausforderung: das UI und die damit verbundene UX. Ich kenne leider noch kein richtig gutes 3D­Interface, fast alle Interfaces von heute sind zweidimensional. Nichtsdestotrotz leben wir nicht in einer zweidimensionalen Welt. Die Herausforderung, so zu gestalten, dass es sich im Raum mit mir bewegt und als Körper funktioniert, ist super. Die noch viel größere Herausforderung – und da sind wir wieder bei visueller Intelligenz – ist, die Formen so gut zu machen, dass sie fast so gut sind wie die Natur, die uns umgibt. Damit sie sich da einfügen, damit sie der Natur guttun und keine visuelle Luftverschmutzung sind.

Franzi: Neben Virtual Reality kommt, wenn man von neuen Technologien redet, häufig künstliche Intelligenz zur Sprache. Du hast dich mit dieser Thematik bereits auseinandergesetzt. Inwieweit könnten Künstliche Intelligenz oder Algorithmen unsere Tools verändern? Muss der Gestalter bald coden können? 

Marc: Algorithmische Methoden beziehungsweise Cluster werden in Zukunft als Module vorliegen, die wie in einem Baukaustenprinzip angelegt und zusammengefügt werden können. Da sie systemintelligent sind, besitzen die Schnittstellen die Intelligenz, andere algorithmische Teile zu verstehen oder ihre Information verarbeiten zu können. Hier sind wir dann im großen Pool der Big Data angelangt.

Als Kommunikationsgestalter muss man nicht coden können, aber man muss wissen, was durch Code möglich ist. Im Grunde reicht es aus, zu wissen, welche Möglichkeiten bestehen und wen man fragen muss, der so etwas programmieren kann.

Als Kommunikationsdesigner sollte man dennoch wissen, wie man analogen Inhalt, beispielsweise den eines Buchs, ins Digitale übersetzt und was man dafür braucht, welche Programmierer das umsetzen können. Es gibt zum Glück natürlich auch Leute, die Designer dabei beraten.

Trotzdem ist es jedem anzuraten, der überlegt, eine dritte Fremdsprache zu lernen, möglicherweise eine der folgenden Sprachen zu wählen: Python, C++ oder R. Sie werden Sprachen unserer Zukunft sein, mit denen wir uns mit den Maschinen unterhalten, wenn wir ihnen grundlegend etwas ganz Neues beibringen wollen. 

Sophia: Kann Design die Welt verändern? Design also nicht nur als ›Verhübschung‹ von Dingen, sondern auch als Möglichkeit, etwas zu bewirken? 

Marc: Absolut, schön gesagt. ›Hübschmachen‹ kann jeder, oberflächlich verschönern auch, alle, auf der ganzen Welt. Mario Lombardo – ein toller Kollege – hat zuletzt in der ›Page‹ gesagt: »Schön kann jeder, das interessiert uns nicht«. Er hat mit dieser Aussage recht. Auch die Maschine interessiert die Schönheit nicht. Schönheit kann jeder – aber schön, verständlich, passend und ethisch konstruktiv, in die Tiefe der Komplexität vermittelnd, mit Haltung gut gestalten, das ist die Herausforderung. Zu schön ist auf Dauer anstrengend, es muss Fehler im System geben. Das ist auch die Aufgabe von Kommunikationsdesign heute: Nicht nur Informationen, sondern zusätzlich die Form der Empathie aufzubereiten. Die Komplexität der Information zu vereinfachen, anwendbar zu machen. Abstraktes zu vermenschlichen. All das kann die Maschine selbst nicht, das müssen wir ihr beibringen. 

Sophia: Also sind wir Informationsvermittler? 

Marc: Ja, ihr seid Informationsgestalter. Es kommt aber eine Sache hinzu: In Zukunft steht die Information nicht mehr getrennt von der Empathie. Früher war die Information »1 + 1 = 2«, schön gestaltet. Heute ist sie »1 + 1 = 2 oder vielleicht 3, kannst du selbst entscheiden«.

Die Maschine braucht im Moment keine Ästhetik, warum auch. Die Maschine will wissen, ob 0 oder 1. Wir brauchen aber Ästhetik, um etwas zu mögen, gerne zu haben, uns damit wohlzufühlen. Umso technoider und kälter die Welt wird, umso wichtiger ist es, echte Empathie in dieser Welt zu gestalten. Die Systeme, die ich anfasse, die mir sehr schnell etwas zeigen, haben es verdient, Spaß zu machen und schön zu sein, solange wir damit umgehen. 

Franzi: Wenn du uns als angehenden Kommunikationsdesignerinnen einen Rat geben müsstet, welcher wäre das? 

Marc: Geht eine Woche oder einen Tag hinaus in die Welt, stellt euch auf einen Berg oder irgendwohin, wo gar nichts von dem ist, das ihr kennt. Und dann fragt euch selbst: »Ich bin Kommunikationsdesigner – möchte ich die Welt verändern oder nicht?«. Und seid dann ehrlich zu euch selbst. Ihr könnt auch eine prozentuale Entscheidung treffen – also 60 Prozent ›Weltverändern‹ und 40 Prozent nicht. Zeichnet dieses Verhältnis auf ein Blatt Papier und nehmt es mit nach Hause. Und das macht ihr dann alle ein oder zwei Jahre, weil man heute normalerweise nicht mehr für zehn Jahre in einem Studio arbeitet. Diese Marke, die ihr gezeichnet habt, hilft euch dabei, Entscheidungen zu treffen, bei denen es darum geht, wie viel Energie ihr in eine Sache investiert oder wo und wie ihr arbeiten möchtet.

Der Kommunikationsdesigner hat – so viel noch als Abschluss – eine super Zukunft. Es ist ein Traumberuf, der sich schnell verändert und atemberaubende Möglichkeiten besitzt. Man muss, um damit gut zu arbeiten, viel Energie aufbringen. Die Skala hilft euch dabei, das für euch herauszufinden. Vielleicht bedeutet ›Weltverändern‹ für Max, in das bestgrößte Büro zu kommen und dort Karriere zu machen. Oder es bedeutet für Marie, absolut selbständig zu sein und nur das zu machen, was sie am besten kann und machen will. Oder wenn Antoine sagt, »ich brauche die Welt nicht zu verändern, ich bin nicht der Typ, der jeden Tag zwölf Stunden arbeitet. Ich bin glücklich damit, wenn ich einen tollen Job habe und Zeit mit meinen Freunden verbringen kann«, dann verändert sich die Welt vielleicht auch dadurch, in anderer Form.

Kommunikationsdesign trägt ja das schöne Wort der Kommunikation – und Kommunikation bedeutet doch die Welt zu erleben und offene Augen zu haben. Das ist das Grundlegende. Und es ist schön, etwas zu erleben und aus Erfahrung zu gestalten.

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FUTURE? 
Interview with Marc Engenhart, June 2018
Master/Bachelor, HfG Schwäbisch Gmünd
The interview was conducted by Franziska Utz,
Sophia Rau and Johanna Osterrieter

#futureofcommunicationdesign

Franzi: Marc, you have been working in communication design for many years now and have certainly noticed some changes in the job description since graduation. From your current perspective, what is communication design today?

Marc: After the age of commercial graphics and classic information design, communication design is modulated into a much more liquid methodology, which is composed of many possibilities. The areas between reality and virtual environment blur and create a new form of communication in hybrid. You have to get to know them and gain experience on how to present information and semantic content in a comprehensible way.

When working in studios or agencies, today the mix of channels to be designed is much larger. In the past, you could print a piece of paper with the information "tomorrow, festival!" and people took this physical medium and hung it on the fridge at home. There it was visibly attached for an indefinite period. What is today? Today, this medium still exists, but it no longer has such pervasive relevance. It is washed away by the digital information as the digital things communicate at a much higher speed. The communication designer wants to - hopefully -, objectified, humanized and functional, you could say clean and beautiful, shape. Today, however, the question arises: two weeks of thorough artwork for a single post? Is it worth it?

Thorough and ambitious are always worthwhile, but the artwork shifts towards conception and preparation. Today, communication design is a mix: many want the classic flyer or the small website. But there is still a part of the information communication that is much faster and does not need three days of work. This quick information, in my opinion, requires a different formulation of visual design. The communication design today is - if I had to answer it briefly - a much faster form of communication with more multimedia and also artificially intelligent, assisting possibilities.

I have the book here that was my first contact with visual communication. The book titles »Visual Communication« by Stankowski + Duschek, from the year 1989. This book describes products, interfaces, branding and illustration with very good examples and catalogs the methodology of communication design. If I were to write the book today, then I could easily translate many methods from that time to today. For example, in photography/corporate design: The book shows the state of journalism on industrial design with a photo of a letter scale. So then photo, photographer, real product, already serially manufactured. If I had to write this chapter today, I would not portray a real product, but at most a form study, rendered from the computer (CGI). Today you can wonderfully simulate such an image on the computer in half an hour and, in the light of the idea of ​​the image of the product in the medium, create versions and perspectives. The modularity and speed of information and content has changed, but the rules remain similar.

A new chapter I would add would be the "Visual Intelligence." The Internet offers me a world that only provides contexts, links and links. The visual intelligence clings very well to the questions that arise here: What about What about such quick information? How can I sort this? The intelligence to arrange and design information in a way that makes sense is a visual intelligence that the communications designer is thinking of today. The digital opens up possibilities that the communication designer must rethink. This meta-level in communication is more important today than ever. We have all the possibilities, but it is very, very important to think about them intelligently - otherwise we'll lose our heads. If we do not become singular.

To conclude this question, read all of Otl Aicher's »The World as a Draft/Die Welt als Entwurf« again, but with the context as if Aicher had written the book today, for the world of digital possibilities, the IoT (Internet of Things), and finally the Artificial Intelligence of our ever-improving ones assistance systems. Fascinating.

Franzi: You have already mentioned a lot about the future. What does the future look like for the communication designer? Which challenges face the communication designer in the future?

Marc: Of course that's a question for an oracle that I find hard to answer. I'll try to formulate my assessment. The near future offers us the opportunity to expand our ability to shape creativity and detail. In a more distant future, our machine clones will be solving tasks for us and on our behalf in different places around the world. Then, as the »Head of Identity«, we will only make the most important decisions and be the »Creative Center of Consciousness« (CCU).

I have been wishing for a long time the book or the paper that is animatable. So as a typographer. If nano-lumens, microorganized fluorescents or mini-OLED surfaces offer affordable options for products that can be used worldwide, there are completely new challenges for typographers and designers. The book of the future could use sensors to wonderfully measure my physical presence and use the »Personalized Virtual Identity« to determine who I am and how I like to read. And then the book with artificial intelligence will rearrange in milliseconds the writing I just like and selects from the fund of 15 photographs, the portrait that I like best. To make such complexities neat and eventful - great.

Johanna: But then artificial intelligence would, so to speak, replace the designer. Because there would be no need for anyone to put the book down if it adjusts itself to me.

Marc: No, in future you will not only set a book, but X variants of a book. Namely personalized, based on character profiles (Personas). Anita, 22, Hubert, 35 and Peter, 85, buy the same book. Nevertheless, all three books are completely different. I think the communication design will be able to use and shape that. However, we are not talking about next year, but a few more decades. In terms of your year, I can imagine that you will notice that even if you have been 20, 30 years in the profession - provided that you will work in the future for so long in a job. At this point I can already take away the fear today: It is absolutely no problem to do something different tomorrow. Not at all.

Tomorrow's communication design has two parts: you have to decide whether you want to specialize or not. If you want to specialize, then in your generation you can easily find good offices that still make books or typefaces and so on. Whether analog or digital, the task of communication design to bring information from sender to receiver has remained the same. Only the number of transmitters has increased and in the future the sensory reception of the recipient will change, become more diverse and at the same time be able to record much more than before - at a much higher speed and with much better decision-making ability for the relevant information.

There is no longer just a poster on the wall, but there is the poster, the Facebook post, the Instagram post, the Google-module and the radio announcement - and maybe in five years even ads in the virtual reality, sounds, personally acting with me assistance avatars.

So what are the challenges for the future of communication design? Well, not much different than before. However, you have to be faster without doing dirty work. Besides, you have to consider the future in the work you do today. For example, the screen quality continues to improve - soon we will be surrounded exclusively by high-resolution displays or surfaces. This is a challenge that you have to think about today. Especially with long-lasting design products, such as corporate design, the designer has to ask himself today: Is this a possibility that would also be conceivable in two years? Is this a quality that can still be presented in two years' time?

I like the term »liquid branding«, which Mike Meiré coined in communication design at the beginning of the 21st century. Of course, back in the early days of the Internet, with significantly different frameworks and possibilities.

Look at the Deutsche Bank, as Stankowski designed at the time. That is certainly just as conceivable today. However, the framework conditions can co-determine the shape of the logo sign - and these are great design options.

For me, as a communication designer, the challenges have become more exciting: I can think about whether there may be sound or whether it's a virtual space or intelligent information, a visually intelligent color scheme, what I call Intelligent Response Feedback Module there. A form that is designed to learn to please me more and more. I can suggest that to the customer.

Sophia: The new possibilities you describe come from new tools available to the designer. What are the most important tools of communication designers that are being used today and what could they be in the future?

Marc: What we're working with in the present, you know: It's still the calculator with a keyboard and a mouse. Today we sit at a desk all day staring at a screen, while we always make the same hand movements. What a poor situation. I'm sitting all day in front of a stupid board that shows Pixel and move my right hand in a circle of 30, 40 centimeters. In an office you can talk to one another, have a coffee, take a break - all varied, but the work itself, the interface we work with, is for the most part very limited and fixed. When I imagine that the future offers something for us that will solve this way of working, I am very excited. Imagine, you think »now I start with the design« - and you can make virtual in the room. If such a virtual work environment is very, very well built, then it makes a lot of fun.

And here we come to the biggest challenge: the UI and the associated UX. Unfortunately, I still do not know any really good 3D interface, almost all interfaces of today are two-dimensional. Nevertheless, we do not live in a two-dimensional world. The challenge of designing in such a way that it moves in space with me and works as a body is great. The even greater challenge - and here we are again with visual intelligence - is making the shapes so good that they are almost as good as the nature that surrounds us. So that they fit in, so that they are good for nature and are not »visual air pollution«.

Franzi: In addition to virtual reality, artificial intelligence often comes up when talking about new technologies. You have already dealt with this topic. To what extent could artificial intelligence or algorithms change our tools? Does the designer have to be able to code soon?

Marc: Algorithmic methods or clusters will in the future be available as modules that can be created and put together like a »Baukausten« principle. Because they are system-intelligent, the interfaces have the intelligence to understand other algorithmic parts or process their information. Here we are in the big pool of big data.

As a communication designer you do not have to code, it´s great if you can, but primarily you have to know what is possible by code. Basically, it's enough to know what options exist and who to ask to program something like that.

As a communication designer, you should still know how to translate analog content, such as that of a book, into digital and what you need to know what programmers can do. Fortunately, there are of course people who advise designers.

Nevertheless, anyone who thinks about learning a third foreign language may choose to choose one of the following languages: Python, C ++, or R. They will be languages ​​of our future, with whom we talk to the machines, if we fundamentally do something with them want to teach something new.

Sophia: Can design change the world? Not just nice and beautiful, but also for a better world?

Marc: Absolutely, well said. Anyone, superficially beautify, everyone, all over the world. Mario Lombardo - a great colleague - has recently said: »Everyone can make beautiful design, we do not care to design beautiful«. He is right with this statement. Also the machine does not interest beauty at the moment. Everyone can do beautiful designs - but beautiful, understandable, appropriate and ethically constructive, clever and simple, communicating with the depth of complexity, shaping well with attitude - that is the and our challenge. Too good and perfect you can say beautiful in the long run is exhausting, there must be mistakes in the system, ugly disturbing elements as dissonant music which flows into sonant harmonies. This is also the task of communication design today: to prepare not only information but also the form of empathy. This is our main HBI (Human Brain Interface) challange. To design the interfaces with a brilliant simple information communication through a empathic form of interaction. To simplify the complexity of the information, to make it applicable. Abstract human. All this the machine can not do itself, we have to teach it to her.

Sophia: So we are information traders?

Marc: Almost, you are an information designers. But there is one more thing: But in this case and in the future, information is no longer separated from empathy to fulfil all the needs in reception. In the past, the information was »1 + 1 = 2«, beautifully designed. Today it is »1 + 1 = 2 or maybe 3, you can decide for yourself«.

The machine needs no aesthetics at the moment. The machine wants to know if it's 0 or 1. But we need aesthetics to »need« something, to like it, to feel good about it. The more technoid and colder the world becomes, the more important it is to create true empathy in this world. The systems that I touch, that show me very quickly, deserve to be fun and to be beautiful as long as we handle it. Of course we do need the functional design, but we focus on our future so this is a main topic.

Franzi: If you had to give us some advice as aspiring communication designers, what would that be?

Marc: Go out into the world for a week or a day, stand on a mountain or somewhere where there's nothing you know. And then ask yourself, »I'm a communication designer - do I want to change the world or not?«. And then be honest with yourself. You can also make a percentage decision - that is, 60 percent/change the world and 40 percent/do not change the world. Draw this relationship on a sheet of paper and take it home. And you do that every one or two years, because today you do not normally work in a studio for ten years. This brand you've created helps you make decisions about how much energy you're investing in, or where and how you want to work.

The communication designer has - so much to conclude - a great future. It's a dream job that's changing fast and has breathtaking possibilities. You have to spend a lot of energy to work well with it. The scale helps you find out for yourself. Maybe »change the world« means for Max to come to the best-sized studio and make a career there. Or it means for Marie to be completely independent and to do only what she wants and can do best. Or if Antoine says, »I do not need to change the world, I'm not the guy who works twelve hours a day. I'm happy that if I have a great job and can spend time with my friends,« then maybe the world will change, in another and different form.

Communication design carries the beautiful word of communication - and communication means to experience the world and to have open eyes. That's the basic thing. And it's nice to experience something and make it experience for others.

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ENERGIZING IDENTITES
Interview mit Marc Engenhart im Oktober 2011 anlässlich der Verleihung des
Red Dot Award Communication Design
Das Gespräch führte Teresa Falkenberg
#kommunikationsdesign #reddot

Falkenberg: Was war Ihre bisher größte Herausforderung bei einem Projekt?

Jedes Projekt ist zu Beginn die größte Herausforderung. Das Gefühl ge­fordert zu werden, ist Teil unserer Vorbereitung und alltäglichen Arbeit. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Herausforderung an ein 30.000 qm umfassendes Orientierungssystem, einer interkulturellen digitalen Be­nutzerschnittstelle, einer zwölf Quadratzentimeter großen Visitenkarte oder an einer Formulierung hängt. Die Herausforderung ist ein Freund geworden. Sie gibt uns die Möglichkeit, unsere Fähigkeiten zu erweitern, Visionen zu denken und so gut wie möglich oder noch besser zu gestal­ten. Die Herausforderung ist der weise Berater an unserer Seite, der uns Erfahrungen schenkt.

Falkenberg: Was inspiriert Sie?

Ein weißes Blatt Papier. 

Falkenberg: Welche Trends erkennen Sie derzeit in Ihrer Branche?

Unsere Welt ist ein großes Riesenrad mit vielen Gondeln das sich bestän­dig dreht und vor dem Funkeln des Jahrmarktes der Eitelkeiten ehrfürch­tig erregt um neue Runden bittet. Manche bekommen ein Mehrfachticket, andere nur eine Fahrt - manche stehen hinten in der Schlange.

Die »Trends« gibt es nicht. Wir sehen, finden gut, finden schlecht, finden den Konsens oder die Konfrontation. Wir sind die einzelne Identität oder die gesellschaftliche Gruppe und erzeugen in diesen Zellen Vorlieben für etwas was für einen bestimmten Zeitraum gestaltet und gelesen oder gese­hen werden kann. Es wiederholt sich in unserer der Welt alles und nichts, manches wir neu gemischt, neu zusammengesetzt und in verändertem Kontext als neu interpretiert. Manches bleibt manches vergeht. Sprechen wir von diesen Vorlieben und Neigungen denke ich im Moment an das bewegte Bild in 2dimensionaler wie dreidimensionaler Form. Die Form des Kommunikationsdesigns lernt gerade das Laufen und wir helfen dem klei­nen Kind auf die Beine. Damit es laufen kann braucht das Display Licht, und da sind wir bei dem zweiten Medium. Leuchtestoffe und digitales licht wie Schatten dienen architektonischen Räumen, dem Papier und dem 

Falkenberg: Was verstehen Sie unter gutem Kommunikationsdesign?

Haben sie schon einmal einen echten Kolibri vor Sonnenaufgang direkt neben Ihnen an einer in voller Blüte stehenden Orchidee benetzt mit Tau beobachtet? Der Ort riecht sauber und frisch, ein leichter warmer Wind streicht über ihre Haut. In einer Se­kunde zischt der Vogel ab, sie bleiben stehen und halten inne, spüren noch die Vibrationen der Flügel. Diesen Moment werden sie nie wieder vergessen.

Handwerklich übersetzt Kommunikationsdesign komplexe un­übersichtliche Systeme oder Strukturen in einfache, intuitiv benutzbare und lesbare Oberflächen digitaler, klassischer und räumlicher Medien. Dabei besteht ein solches Design in einem hart umkämpften Markt, ob in kultureller, wirtschaftlicher oder freier Umgebung langfristig. Die Qualität wird von allen damit in Kontakt kommenden Menschen wahrgenommen. Positive Werte entstehen. Ein nachhaltiger Wert bringt nachhaltigen Erfolg und ist gut für die Welt.

Falkenberg: Welches Wunschprojekt würden Sie gerne realisieren?

Die Bühneninstallation, Medien und die dazugehörigen Bilder für eine Tournee David Bowies.

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ENERGIZING IDENTITES
Interview mit Marc Engenhart

on the occasion of the awarding of the
Red Dot Award Communication Design
The interview was conducted by Teresa Falkenberg
#communication design #reddot


Falkenberg: What was your biggest challenge in a project so far?

Every project is the biggest challenge at the beginning. The feeling of being challenged is part of my/our preparation and everyday work. It doesn't matter whether the challenge is a 30,000 square meter signage system, an intercultural digital user interface, a twelve square centimeter business card or a formulation. The challenge has become a friend. It gives us the opportunity to expand our skills, to think visions and to design as well as possible or even better. The challenge is the wise consultant at our side who gives us experience.

Falkenberg: What inspires you?

A white sheet of paper. 

Falkenberg: What trends do you currently see in your industry?

Our world is a big ferris wheel with many gondolas that spins constantly and asks for new rounds in the face of the glitter of the vanity fair. Some get a multiple ticket, others just a ride - some stand in line.

The »trends« don't exist. We see, find good, find bad, find consensus or confrontation. We are the individual identity or the social group and in these cells we create preferences for something that can be designed and read or seen for a certain period of time. In our world everything and nothing repeats itself, some things are remixed, reassembled and reinterpreted as new in a changed context. Some things remain some things pass away. Speaking of these preferences and inclinations, I am currently thinking of the moving image in 2-dimensional as well as three-dimensional form. The form of the communication design is just learning to walk and we are helping the little child on its feet. The display needs light so that it can walk, and there we are with the second medium. Lighting fabrics and digital light such as shadows serve architectural spaces, the paper and the 

Falkenberg: What do you mean by good communication design?

Have you ever watched a real hummingbird before sunrise, right next to you on an orchid in full bloom wetted with dew? The place smells clean and fresh, a light warm wind sweeps over her skin. In a second the bird hisses, they stop and pause, still feel the vibrations of the wings. They will never forget this moment again.

In terms of craftsmanship, communication design translates complex confusing systems or structures into simple, intuitively usable and readable surfaces of digital, classical and spatial media. Such a design exists in a highly competitive market, whether in a cultural, economic or free environment in the long term. Quality is perceived by all people who come into contact with it. Positive values are created. A sustainable value brings sustainable success and is good for the world.

Falkenberg: Which dream project would you like to realize?

The stage installation, media and the corresponding pictures for a David Bowie tour.

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